Neubautrocknung

Die Bautrocknung im Neubau ist ein Faktor, den Bauherren häufig unterschätzen. Schon allein über Arbeitsmaterialien wie Beton, Mörtel, Estrich und Putz werden bis zu 3.000 Liter Wasser in den Neubau eines gewöhnlichen Einfamilienhauses mit eingebracht. Zusätzlich ist der Rohbau über längere Zeit hinweg den Witterungsverhältnissen ausgesetzt, sodass in Ihrem Rohbau schnell mehrere Tausend Liter zusammenkommen. Oft fehlt auf der schnelllebigen Baustelle jedoch die Zeit, den Neubau vollständig austrocknen zu lassen.

Mit einem Bautrockner beschleunigen Sie die Neubautrocknung und beugen Folgeschäden durch Feuchtigkeit effektiv vor. Wann Sie mit der Bautrocknung beginnen sollten, wie Sie dabei vorgehen und was Sie außerdem beachten sollten, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Warum Bautrocknung im Neubau sinnvoll ist

In einen Neubau fließen also mehrere Tausend Liter Wasser mit ein, deren Austrocknung viel Zeit in Anspruch nehmen kann. Zeit, die in aller Regel nicht vorhanden ist, denn ein Bauvorhaben ist immer an enge Zeitpläne gebunden. Für die effektive Bautrocknung ist eine konstante Temperatur von mindestens 18-20°C notwendig. Vor allem im feucht-kalten Winter kann die Trocknung des Neubaus allein durch Heizen und Lüften nicht gewährleistet werden.

Wird jedoch aus Zeitgründen vollständig auf eine ausreichende Trocknung der Feuchtigkeit im Neubau verzichtet, kann dies schwere Folgeschäden mit sich bringen, zum Beispiel Verformungen, Schimmelbildung, Rissbildung, Korrosion, hohe Energiekosten und nicht zuletzt auch gesundheitliche Schäden. Mit einer technischen Bautrocknung sorgen Sie schnell und effizient für die notwendige Austrocknung und beugen Spätfolgen vor.

Ihre Vorteile durch technische Neubautrocknung

Ein nicht einhaltbarer Zeitplan kann den Hausbau so richtig in die Länge ziehen und viel Geld verschlingen. Eine der häufigsten Ursachen für zeitliche Verzögerungen am Bau sind die Trocknungszeiten der verschiedenen Baukomponenten. Mit einer technischen Bautrocknung im Neubau sichern Sie sich zahlreiche Vorteile:

  • Zeitersparnis
    Mit einer technischen Neubautrocknung können Sie die Wartezeiten für die nachfolgenden Gewerke (z. B. Trockenbauer, Elektriker, Bodenleger, Maler) um bis zu 60 % verkürzen und so schnellere Baufortschritte erzielen – und nicht zuletzt auch schneller ins neue Heim einziehen…
  • Vermeidung von Schimmel im Neubau
    Eine erhöhte Luftfeuchtigkeit in geschlossenen Räumen begünstigt die Schimmelbildung. Mit der technischen Neubautrocknung können Sie die Bildung von Schimmel im Neubau vermeiden.
  • Bessere Wärmedämmung
    Ein nicht vollständig ausgetrockneter Neubau sorgt für den schnellen Abtransport von Wärme und erhöht damit Ihre Heizkosten im neuen Haus merklich. Mit einer professionellen Bautrocknung können Sie in den ersten fünf Jahren bis zu 300 % Heizkosten einsparen und tun auch der Umwelt einen Gefallen.
  • Geringer Arbeitsaufwand
    Eine Neubautrocknung mit Bautrocknern macht fast keine Arbeit: Wenn überhaupt müssen Sie nur einmal am Tag den Auffangbehälter des Bautrockners auswechseln – oder Sie leiten das Wasser einfach direkt nach draußen ab.
  • Geringer Kostenaufwand
    Es mag angesichts der langen Laufzeiten überraschen, doch die Kosten für die Bautrocknung in Ihrem Neubau sind in aller Regel überschaubar. Zwar fallen zunächst Kosten für Miete und Strom an, diese können dank der enormen Zeitersparnis und der damit verbundenen Einsparung von Baukosten aber häufig direkt wieder ausgeglichen werden.

So gehen Sie bei der Trocknung im Neubau richtig vor


Die Neubautrocknung mit Bautrocknern ist keine Hexerei, dennoch erreichen uns immer wieder Fragen rund um das Vorgehen bei der Bautrocknung im Neubau, die wir Ihnen an dieser Stelle gern schon vorab beantworten möchten. Die wichtigsten Punkte haben wir Ihnen daher hier zusammengefasst:

Wann Sie mit der Bautrocknung beginnen sollten

Mit der Neubautrocknung beginnen Sie idealerweise dann, wenn alle feuchtigkeitsintensiven Bautätigkeiten abgeschlossen sind. Oft wird die Neubautrocknung nach dem Verputzen begonnen. Aufgrund des hohen Wassergehalts empfiehlt es sich spätestens, die Bautrocknung im Neubau nach dem Verlegen des Estrichs zu starten. Da der Estrich jedoch erst abbinden muss, sollten Sie vorm Beginn der Trocknung noch einige Tage verstreichen lassen. Wann genau Sie mit der Bauaustrocknung im Neubau beginnen können, kann Ihnen der Estrichleger sagen - oder Sie fragen direkt bei uns an. Wir haben gute Erfahrungen mit einem Trocknungsbeginn ca. 7 Tage nach der Estrichlegung gemacht.

So lange sollten die Bautrockner im Einsatz bleiben

Um eine vollständige Bauaustrocknung Ihres Neubaus gewährleisten zu können, empfehlen wir als Richtwert eine Einsatzdauer von 3-4 Wochen. In dieser Zeit sollten die Bautrockner zudem im Dauerbetrieb laufen. Natürlich kann die Neubautrocknung auch schneller vonstatten gehen.

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Fenster während Bauaustrocknung offen oder geschlossen halten?

Da es sich bei den Geräten zur Neubautrocknung meist um Kondenstrockner handelt, die nach dem Prinzip der Wärmerückgewinnung arbeiten, ist es wichtig, Fenster und Türen nach draußen während des Trocknungsvorgangs konsequent geschlossen zu halten. Die Innentüren sollten dabei allerdings offen bleiben!

Wann der ergänzende Einsatz von Heizgeräten Sinn macht

Für eine effiziente Neubautrocknung ist eine konstante Luftfeuchtigkeit von mindestens 18°C, idealerweise 20-25°C notwendig. Gerade zum Jahresende sowie vor dem Einbau der Heizkörper ist diese Anforderung unmöglich zu erfüllen. Besonders wenn es darum geht, einen Neubau im Winter zu trocknen, empfiehlt sich daher der Einsatz von zusätzlichen Elektro-Heizgeräten. Die Bautrocknung sollte außerdem in jedem mit Ventilatoren unterstützt werden.

Keine Gas- oder Ölheizer verwenden!

Auf den Einsatz von Gas- oder Ölheizern verzichten Sie besser, denn dieser würde sich eher kontraproduktiv auswirken. Solche Heizer erzeugen bei der Verbrennung ca. 1,5 l Wasserdampf je verbranntem Liter Gas oder Öl. Dieser Wasserdampf wird wiederum an den Bau abgegeben und so ergibt sich lediglich eine erhöhte Feuchtigkeit, die der Bautrockner dann zusätzlich trocknen muss.

Keller nicht vergessen

Besonders im Keller ist Feuchtigkeit ein häufiges Problem. Die Ursachen variieren, das Ergebnis bleibt jedoch dasselbe: Schimmelbildung, Risse sowie spätere gesundheitliche Schäden. Die Trocknung des Kellers sollte deshalb vor allem im Neubau nicht vernachlässigt werden, um späteren Folgeschäden vorzubeugen.

Weitere häufige Fragen und hilfreiche Informationen erhalten Sie in unserem Ratgeber zur Bautrocknung.

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Neubautrocknung mit einer Fachfirma

Sie sind auf der Suche nach geeigneten Bautrocknern für Ihren Neubau? Wir sind die Profis auf diesem Gebiet und vermietet Ihnen günstig hocheffiziente Bautrockner mit geringem Energieverbrauch zur effektiven und professionellen Neubautrocknung. Gern liefern wir unsere Bautrockner direkt auf Ihre Baustelle, bauen diese dort für Sie auf und nehmen sie in Betrieb. Alternativ ist jedoch auch eine Selbstabholung in Hamburg, Lübeck, Kiel oder Rostock möglich.

Sie sind unsicher, wie viele Bautrockner für welchen Zeitraum benötigt werden? Wir stehen Ihnen mit unserer langjährigen Erfahrung beratend zur Seite und ermitteln gemeinsam Ihren Bedarf an Bautrocknern für die effektive Neubautrocknung. Kontaktieren Sie uns jetzt!

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