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Putz trocknen – geht das ohne Bautrockner?

Egal ob im Neubau oder im Rahmen einer Sanierung: Ein häufiges Thema, zu dem wir unsere Kunden beraten, ist die Frage, ob Innenputz ohne Zuhilfenahme technischer Geräte getrocknet werden kann oder nicht. Die Antwort ist komplex. Denn es hängt von vielen Faktoren ab, ob der Putz alleine durch ausreichende Lüftung komplett durchtrocknet, oder ob es die Unterstützung eines Bautrockners braucht. Die Antwort auf die eingangs gestellte Frage lautet also klar: „Jein“. Wir erklären Ihnen, unter welchen Umständen Sie auf welche Strategie setzen sollten.

Nehmen wir an, es herrschen trockene Witterungsbedingungen: kein Regen, kein Schnee, keine erhöhte Luftfeuchtigkeit. Dann wissen wir aus Erfahrung, dass Sie mit folgendem Verfahren gute Erfolge erzielen:

  1. Nach dem Verputzen bringen Sie die Temperatur in den betroffenen Räumen auf mindestens 15 bis 20° C und lüften ausreichend, als zwei bis drei Mal Stoßlüften pro Tag. Fenster kippen reicht nicht aus. Noch besser ist querlüften, also neben den Fenstern auch die Türen öffnen.
  2. Nach dem Einbringen des Estrichs steht die Resttrocknung des Innenputzes an, hier ist der Einsatz eines Bautrockners fast unumgänglich.

    Sind eine ausreichende Belüftung und Überwachung der Trocknung im ersten Schritt nicht möglich, sollte auch hier bereits ein Bautrockner eingesetzt werden.

    Es ist also durchaus möglich, eine Putztrocknung ohne Bautrockner durchzuführen. Dabei ist es aber unumgänglich, den Prozess der Trocknung kontinuierlich zu überwachen und stets auf die Außentemperaturen zu achten. Gerade im Übergangsbereich von Putz auf Rigipsplatten und im Bereich der Fensterstürze besteht die Gefahr von Schimmelbildung. Diese müssen Sie sofort erkennen und reagieren.  

    Außerdem müssen Sie beachten, dass die Methode des Lüftens nur funktionieren kann, wenn die Luftfeuchtigkeit im Außenbereich niedriger ist als im Innenbereich – auch das muss also genau überwacht werden. Dann funktioniert das Trocknen ganz logisch: Durch das Lüften strömt die feuchte Luft nach außen, gleichzeitig kommt die trockene Luft in die Innenräume. Diese trockene Luft kann dann die Feuchtigkeit, die aus dem Innenputz kommt, in sich aufnehmen.

    ENTSCHEIDEND SIND ZEIT UND ÜBERWACHUNG

    Es gibt also zwei große „Aber“: Sie müssen den Trocknungsprozess überwachen und Sie müssen auch Geduld mitbringen, denn Sie haben in der Regel keine konstanten Bedingungen. Abhängig davon, welchen Putz Sie verwendet haben, braucht die Trockenzeit im Durchschnitt ungefähr 14 Tage. Aber Achtung: Das gilt nur unter idealen Bedingungen, wenn also Luftfeuchtigkeit, Temperatur und Lüftung optimal aufeinander abgestimmt sind. Bei ungünstigen Bedingungen kann die Bautrocknung auch mehrere Wochen benötigen. Sie wollen es einfacher, schneller und komfortabler? Dann empfiehlt sich der Einsatz eines Bautrockners.

    Dazu kommt, dass es gerade im Winter die Temperaturen erfordern, einen Heizlüfter zu nutzen. Hier geht es dann nicht mehr nur um Schnelligkeit – ohne die entsprechenden Temperaturen wird Ihr Innenputz einfach nicht trocknen. Grundsätzlich gilt die Faustregel: Wärmere Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen als kalte Luft.

    Bei der Trocknung von Putz ist das richtige Timing enorm wichtig. Auf der einen Seite wollen Sie, dass der Putz möglichst schnell trocknet, denn schließlich haben Sie einen Zeitplan und wollen so schnell wie möglich mit dem Innenausbau beginnen. Auf der anderen Seite stehen aber die Ansprüche des Materials: Bringen Sie den Putz nämlich zu schnell dazu, zu trocknen – etwa durch übertrieben hohe Temperaturen – dann können schnell unliebsame Risse in der Putzschicht entstehen. Übrigens trocknen unterschiedliche Innenputzarten auch unterschiedlich: Gipsputze sind in der Regel schneller zu trocknen als Kalk- oder Kalkzementputze.

    Ob mit oder ohne den Einsatz eines Bautrockners: Wichtig bei der Trocknung des Putzes ist, dass sie schonend von statten geht – Putz wird nicht gerne gestresst. Professionelle Bautrockner können ihre Leistung entsprechend anpassen, damit die Putzschicht nicht zu schnell austrocknet. Das führt nämlich im schlimmsten Fall dazu, dass unter der Oberfläche feinste Kapillarrisse entstehen, durch welche die Feuchtigkeit aus den unteren Schichten dann nicht mehr in Richtung Oberfläche transportiert werden kann. Selbst wenn Sie also keine Risse sehen können und der Innenputz an der Oberfläche trocken wirkt, kann es im Inneren der Putzschichten Restfeuchtigkeit geben, die zu Schimmel führen kann.

     

     

     

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    Adsorptionstrocknung oder Kondenstrocknung

    Stehen Sie vor dem Beginn einer Bautrocknung, stellt sich zwangsläufig die Frage, welche Methode Sie einsetzen: Adsorptionstrocknung oder Kondenstrocknung. Beide Arten der Bautrocknung arbeiten mit unterschiedlichen Technologien und haben daher ebenso unterschiedliche Ausprägungen auf die Anwendung und natürlich die Kosten. Wichtig ist, immer die Methode einzusetzen, die unter Kostenaspekten sinnvoll ist, aber gleichzeitig auch unter den gegebenen Umständen fachlich am effektivsten. Ein gesparter Euro bei der Anschaffung beziehungsweise Miete kann sich im Nachhinein als Fehlentscheidung entpuppen. Adsorptionstrocknung oder Kondenstrocknung: Bei dieser Entscheidung sollten Sie sich unbedingt von einem Fachmann beraten lassen. Denn wenn auch auf den ersten Blick die Vor- und Nachteile für unterschiedliche Umgebungen erklärbar sind, zeigt sich erst im Detail, welche Methode der beiden in Ihrem konkreten Fall tatsächlich am sinnvollsten ist. Ob Adsorptionstrocknung oder Kondenstrocknung: Wir beraten Sie gerne bei dieser Entscheidung. Lesen Sie hier, was hinter den Technologien steckt und wo sich Vor- und Nachteile verbergen.

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    Wie viel Kosten pro Tag muss ich für eine Bautrocknung einrechnen?

    Bevor Sie eine Bautrocknung starten, sollten Sie sich genau anschauen, welche Geräte Sie mieten,
    denn die späteren Kosten pro Tag können stark variieren. Wie hoch werden die Kosten pro Tag sein?
    Das ist abhängig von mehreren Faktoren. Die erste Entscheidung ist die für das Modell des
    Bautrockners. Je nachdem, in welchem Umfang Ihre Bautrocknung stattfindet, empfehlen Experten
    Ihnen Bautrockner mit einer gewissen Leistung. Je mehr Power ein Bautrockner hat, desto mehr
    Strom verbraucht er, desto höher sind die Kosten pro Tag für Ihre Bautrocknung. Aber: Nicht nur auf
    die Leistung kommt es an, auch die Qualität des Bautrockners ist entscheidend für die späteren
    Kosten. Mieten Sie Bautrockner mit minderwertigen Bauteilen, dann schlägt sich das in erheblichem
    Ausmaß auf die späteren Kosten nieder. Niedrige Mietpreise bedeuten also bei Weitem nicht auch
    zwangsläufig niedrige Endkosten für Ihre Bautrocknung. Zudem spielen die Stromkosten eine
    erhebliche Rolle, daher sollten Sie diese im Blick haben.

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    WAS KOSTET MICH EIN BAUTROCKNER PRO TAG?

    Es gibt wenige Dinge, für die geben wir vielleicht gerne Geld aus, bei anderen möchten wir möglichst
    viel sparen. Beim Einsatz eines Bautrockners stellt sich natürlich die Frage: Wie hoch sind die Kosten
    des Bautrockners pro Tag? Hier gilt es bei der Auswahl des Bautrockners die richtige Wahl zu treffen
    und sich von Profis beraten zu lassen. Viele Hersteller locken mit sehr günstigen Anschaffungskosten
    bzw. Mieten für einen Bautrockner. Was hier oft unter den Tisch fällt, ist der Stromverbrauch. Dieser
    ist entscheidend für die Frage, wie viel der Einsatz des Bautrockners letzten Endes pro Tag kostet.
    Fällt die Wahl auf einen überdimensionierten oder auch vermeintlich günstigen Bautrockner, in dem
    aber keine energieeffizienten Komponenten verbaut sind, dann wird sich die anfängliche Ersparnis
    am Ende auf der Stromrechnung wiederfinden. Wie viel Sie also ein Bautrockner letzten Endes pro
    Tag kostet, kann nur berechnet werden, wenn Sie den Stromverbrauch und die Mietkosten kennen.

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