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CO₂-neutrale Bautrocknung

Nachhaltige Bautrocknung aus Lübeck

Bautrockner Nord

Sehr geehrte Kund:Innen und Geschäftspartner:Innen,

der Klimawandel ist in aller Munde und lässt sich nicht mehr ignorieren. In unserem täglichen Geschäftsleben in der Baubranche können wir dies deutlich spüren und jedes Jahr erneut erleben. Der Klimawandel sorgt für immer mehr Extremwetterlagen. Bei uns sind dies hauptsächlich Starkregenereignisse, die ganze Baustellen im Sommer unter Wasser setzen und bei Kellerbauten oft zusätzliche Sicherungsmaßnahmen erforderlich machen. Die Wasserschäden bei Rohbauten und durch überflutete Keller nehmen in den letzten Jahren deutlich zu.

CO₂-neutrale Bautrocknung

Klimaneutrale Bautrocknung

Klimaneutrale Bautrocknung – wie soll das gehen?

Ein nicht unerheblicher Teil der CO₂-Emissionen in Deutschland entsteht in der Bauindustrie. Hauptsächlich wird das CO₂ bei der Produktion und Verarbeitung der Baustoffe erzeugt. Auf diese Prozesse haben wir in unserer Branche keinen Einfluss. Jedoch wird hier aus unserer Sicht oft vernachlässigt, dass bei einem Bauvorhaben und insbesondere bei einer Bautrocknung die Bautrockner und Bauheizer immer auch Strom benötigen.

Aus diesem Grund haben wir bereits im Jahr 2015 angefangen, vermehrt auf die stromsparenden Bautrockner der Marke AERIAL zu setzen. Die Geräte verbrauchen erheblich weniger Strom als vergleichbare Wettbewerbsgeräte (bis zu 30%), sind allerdings aufgrund der komplexeren Technik in der Anschaffung auch deutlich teurer. 

Bis in das Jahr 2021 hinein waren hier die Gesamtkosten für unsere Kunden bestehend aus Miete und Stromverbrauch in etwa identisch mit dem Einsatz günstigerer Geräte. Strom gespart wurde natürlich trotzdem in erheblichem Maße. 

Seit der massiven Energiekosten-Steigerung Ende 2021 ist der Einsatz der AERIAL-Geräte nicht nur ökologisch sinnvoller, er ist auch bei der Betrachtung der Gesamtkosten wirtschaftlicher. 

Weiteres CO₂ wird durch Lieferfahrten der Unternehmen zum Kunden erzeugt. Diese Fahrten sind in der Regel nicht zu verhindern und eine professionelle Bautrocknung ist in den meisten Fällen ebenfalls absolut notwendig.

Wir haben uns Gedanken gemacht, wie wir in unserem Unternehmen das Thema Nachhaltigkeit trotzdem noch besser umsetzen können. Bei uns wird Nachhaltigkeit in der Baubranche neu gedacht!

Nachhaltigkeit in unserem Unternehmen

Nachhaltige Bautrocknung

Unsere Maßnahmen auf dem Weg zu einem CO₂-neutralen Unternehmen

geplant für 2023: Beschaffung eines stromgetriebenen Lieferwagens der "Sprinter-Klasse"

Für unsere Fahrten zu unseren Kunden kommen wir um einen Lieferwagen mit entsprechendem Ladevolumen nicht herum. Für 2023 planen wir die Anschaffung eines rein elektrisch betriebenen Lieferwagens. Aufgrund der geringen Reichweiten sind die derzeit verfügbaren Modelle leider nur für den innerstädtischen Lieferverkehr geeignet.

2022: Umstellung auf eine Software für eine optimierte Routenplanung im Lieferverkehr

Um unnötige Fahrten zu vermeiden, lassen wir unsere Tourenplanung für die Lieferungen durch eine zusätzliche Software planen. 

Weiter Informationen finden Sie hier.

2021: Beschaffung eines reinen Elektroautos zur Reduzierung der CO²-Emmisionen

Neben unseren Lieferfahrten für die notwendigen Lieferfahrten sind auch regelmäßig Termine auf verschiedenen Baustellen im norddeutschen Raum für Besprechungen und Koordinierungen notwendig und nicht zu vermeiden. Für diese Zwecke wurde ein reines Elektroauto beschafft und wird ausschließlich mit zertifiziertem Ökostrom geladen.

2021: Wechsel auf einen Öko-Stromtarif der EWS Schönau, einer bürgereigenen Genossenschaft

Im Rahmen der Verwerfungen auf dem allgemeinen Strommarkt haben wir unseren Stromvertrag auf einen Vertrag bei den EWS Schönau, einer bürgereigenen Genossenschaft, gewechselt, um so die Energiewende in Deutschland noch weiter voranzubringen. Weitere Informationen zu dem Anbieter finden Sie hier.

2020: Kompensation möglichst aller entstehenden CO₂-Emissionen

Kompensation möglichst aller entstehenden CO₂-Emissionen durch den Stromverbrauch der Geräte bei unseren Kunden vor Ort und notwendige Lieferfahrten.
Die meisten unserer Kunden haben auf ihre Baustromtarife keinen Einfluss. Üblicherweise werden Baustellen mit den Standardtarifen der örtlichen Energieversorger im deutschen Strommix (Kohle-, Atom- und regenerativer Strom) versorgt.

Derzeit liegt der Wert bei 474 g CO₂-Emission pro produzierte Kilowattstunde (Jahr 2018, Quelle: Umweltbundesamt).

Wir werden in Zukunft pro durchgeführter Bautrocknung oder Bautrockner-Miete die kalkulierte CO₂-Emission bei dem Anbieter Atmosfair kostenfrei für unsere Kunden kompensieren. Das entsprechende Zertifikat erhalten Sie hierzu zusammen mit der Abschlussrechnung.

Hierzu haben wir im Jahr 2019 den durchschnittlichen Stromverbrauch für eine Neubautrocknung eines Einfamilienhauses ermittelt und auf die in Deutschland durch den derzeit üblichen Strommix erzeugte CO₂-Menge umgerechnet.

Die produzierte Menge CO₂ bei einer üblichen Trocknungszeit von 3 Wochen entspricht hier ca. 0,5 t.

Auch bei Einzelmieten für andere Trocknungsprojekte versuchen wir, die verursachte CO₂-Menge pauschal auf Basis des durchschnittlichen Stromverbrauchs der Geräte zu kompensieren.

Zusätzlich erfolgt eine vierteljährliche Kompensation der CO₂-Emissionen durch den nicht zu vermeidenden Betrieb unseres Lieferwagens.

2018: Neuanschaffung eines Lieferwagens mit modernster Abgasnachbehandlung

Neuanschaffung eines Lieferwagens mit modernster Abgasnachbehandlung durch AdBlue und EURO 6 Abgasnorm.

2017: Beteiligung an einem Solarstrompark

Beteiligung an einem Solarstrompark und Komplettversorgung von Büro und Lager durch in Deutschland produzierten Strom aus erneuerbaren Energien. Bereits 2014 haben wir unsere komplette Stromversorgung auf zertifizierten Ökostrom umgestellt.

2017: Wechsel auf den Öko-Stromanbieter Enyway

2017 sind wir noch einen Schritt weiter gegangen. Durch einen Wechsel auf den Stromanbieter Enyway und die gleichzeitige Beteiligung an einem durch crowdfounding finanzierten Solarpark in Deutschland erhalten wir nur noch in Deutschland produzierten Ökostrom.

Enyway verfolgt hier das Prinzip des Direktvertriebs: die Stromhersteller (in der Regel Privatpersonen) bieten Ihre Stromproduktion im Direktvertrieb an und verkaufen nur die Überproduktion an der Strombörse.

Durch diese Maßnahme produzieren wir selbst Solarstrom in Deutschland. Den nicht gedeckten weiteren Bedarf erhalten wir von regionalen Ökostromproduzenten, die hierdurch eine höhere Vergütung erhalten.

Auf diesem Weg fördern wir direkt den Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland.

ab 2015: Sukzessive Umstellung des Geräteparks auf Bautrockner mit geringerem Stromverbrauch

Sukzessive Umstellung des Geräteparks auf Bautrockner des innovativen deutschen Herstellers AERIAL. 30% geringerer Stromverbrauch im Vergleich zu Wettbewerbsgeräten und bessere CO²-Bilanz durch Fertigung in Deutschland (Norderstedt).

2014: Umstellung aller Stromtarife im Unternehmen für Lager und Büro auf zertifizierten Ökostrom

Umstellung aller Stromtarife im Unternehmen für Lager und Büro auf zertifizierten Ökostrom. In unserem Büro und hauptsächlich auch in unserem Lager werden durch den Betrieb der EDV-Anlage, Warmwasserproduktion zur Gerätereinigung und Beheizung sowie Beleuchtung jährlich ca. 6000 kw/h Strom verbraucht.

Bereits 2014 haben wir in einem ersten Schritt unsere komplette Stromversorgung auf einen zertifizierten Ökostromtarif umgestellt, auch wenn dieser preislich leicht über dem durchschnittlichen Strompreis lag. 

2013: Wechsel zu einem CO₂-neutralen Webhoster

Bereits im Jahr 2013 haben wir im Rahmen eines Neudesigns unserer Firmenwebseite auch den Webhoster gewechselt und hierbei nur Unternehmen berücksichtigt, deren Server mit Ökostrom betrieben werden. Anschließend erfolgte der Wechsel zu dem deutschen Anbieter All-Inkl.com (Serverstandort Deutschland, 100% CO₂-freier Ökostrom).

Nachhaltige Bautrocknung

Früher waren es die meisten Gewerke gewohnt, im Winter durch viele Schlechtwettertage nicht arbeiten zu können. In den letzten Jahren gab es nur sehr wenige Wintertage, die eine Arbeit auf dem Bau unmöglich machten. Die meiste Zeit wurde durchgearbeitet. Für viele Firmen in unserer Branche ist dies natürlich wirtschaftlich von Vorteil, sollte uns allen jedoch zu denken geben, weil die verursachten Probleme nach Aussagen der Wissenschaft in den kommenden Jahrzehnten weiter zunehmen werden.

Dies wird für uns z.B. ganz praktisch bedeuten:

  • höhere Kosten bei der Witterungsabsicherung der Baustellen
  • mehr Wasserschäden durch Oberflächenwasser
  • erhöhte Sicherheitsvorschriften bereits in den Baugenehmigungsverfahren zur Absicherung der Objekte gegen Starkregenereignisse. Hieraus resultieren höhere Baukosten und mehr Aufwand in der Planung.

Aus diesem Grund haben wir uns Gedanken gemacht, wie wir für unser Unternehmen Maßnahmen zur Nachhaltigkeit planen und umsetzen können. Zunächst waren es nur kleinere Maßnahmen, die jetzt zuletzt in der Idee mündeten, die kompletten CO₂-Emissionen durch den Einsatz unserer Geräte für unsere Kunden zu kompensieren.

Ich bin überzeugt davon, dass Maßnahmen zum Klimaschutz auf politischer Ebene gesteuert werden müssten. Leider mahlen die Mühlen der Bürokratie hier sehr langsam und es wird Jahre dauern, bis Maßnahmen einen sichtbaren Erfolg erzielen werden.

Aus diesem Grund ist es aus meiner Sicht wichtig, dass wir Unternehmen und Privatpersonen unseren eigenen Beitrag zu mehr Klimaschutz leisten und mit guten Beispiel vorangehen müssen. Ich habe hier einige Ideen aufgegriffen, die vielleicht für Sie interessant sein können:

die Umstellung auf Öko-Stromtarife in Unternehmen und durch Privatpersonen wird für mehr Nachfrage nach dieser Form der Stromgewinnung sorgen. Dies fördert durch das einfache Prinzip von Angebot und Nachfrage automatisch den Ausbau der erneuerbaren Energien. Über verschiedene Wechselportale ist ein Anbieterwechsel mit wenigen Mausklicks umgesetzt und die Öko-Stromtarife sind in der Regel nicht mehr teurer als andere Tarife. Eine Ausrede gibt es hier eigentlich nicht mehr 🙂

Die Nachfrage bei den örtlichen Energieversorgern nach Ökostrom als Baustrom könnte hier zu einem Umdenken führen. Schließen Sie sich mit Ihren zukünftigen Nachbarn zusammen und starten Sie gemeinsame Anfragen. Zudem sind andere Stromtarife in der Regel oft günstiger als Baustromtarife.

Wenn finanziell möglich: beheizen Sie Ihr Haus mit Strom als Primärenergie durch den Einsatz von Luft-Wärme oder Erdwärmepumpen. Der Strom lässt sich CO₂-neutral beziehen.

Wenn finanziell möglich: planen Sie eine eigene Photovoltaik-Anlage auf Ihrer neuen Dachfläche ein. Der Eigenverbrauch kann mittlerweile nahezu komplett gedeckt werden. In Zukunft wird an Elektromobilität zusätzlich kein Weg vorbeiführen.

Statt einer eigenen Solaranlage gibt es mittlerweile viele Crowdfounding-Projekte, die Solarparks oder Windkraftanlagen bauen. Durch eine Beteiligung an so einem Projekt fördern Sie den regionalen Ausbau der erneuerbaren Energieversorgung und können sich gleichzeitig selbst mit Ökostrom versorgen.

Nehmen Sie alle 3 Monate oder einmal im Jahr den Kilometerstand Ihres Lieferwagens oder Privat-PKW und kompensieren Sie die CO₂-Emissionen über einen der zahlreichen Anbieter im Internet.

Ich würde mich freuen, wenn ich Ihnen hier ein paar Wege für einen nachhaltigeren Bau oder eine CO₂-Reduzierung im Geschäftsbetrieb aufzeigen konnte.

Für weitere Ideen bin ich immer offen und würde mich über Ihre Kommentare und weitere Verbesserungsvorschläge freuen.

Ihr

Marco Treimer

– Geschäftsführer der BTVL GmbH –

Bautrockner Verleih – Ratgeber

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