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Estrich trocknen ohne Heizung

Ob bei der Sanierung oder im Neubau: Oftmals findet die Estrichtrocknung ohne Heizung statt, da die Primärheizung (noch) nicht installiert ist. Ohne die Unterstützung der Heizung – egal ob Wärmepumpe, Gasheizung oder Fußbodenheizung, muss der Estrich langwierig an der Luft trocknen. Das bewirkt eine zu hohe Feuchtigkeitsbelastung. Daher gibt es beim Trocknen von Estrich ohne Heizung Einiges zu beachten.

Zunächst ist es wichtig zu wissen, dass der Estrich in der Anfangsphase tatsächlich ohne Zuhilfenahme einer Heizung antrocknen muss, da die Trocknung sonst zu schnell verläuft und die Gefahr besteht, dass Risse entstehen. Zementestrich ist der am häufigsten verwendete Estrich, und dieser muss zunächst mindestens eine Woche ohne Unterstützung aushärten. Nur so kann der chemische Prozess zwischen dem Bindemittel und dem im Estrich gemischten Wasser wirken. Nach einer Woche kann dann der Prozess beschleunigt werden.

Bautrockner helfen bei hoher Feuchtigkeitsbelastung

Nicht nur durch den Estrich, auch durch andere Baumaterialien wie Mörtel oder Putz werden große Mengen Feuchtigkeit in den Bau eingebracht: Experten schätzen, dass in einem Einfamilienhaus im Laufe der Bauphase durchschnittlich 1.000 Liter Wasser über diese Materialien anfallen. Durch Regen und Schnee kann der Bau dann sogar noch zusätzlich Feuchtigkeit aufnehmen.

Um diese hohe Feuchtigkeitsbelastung in den Griff zu bekommen, empfiehlt sich der Einsatz von Bautrocknern. Insbesondere im Winter, wenn auch durch regelmäßiges Lüften zu viel Feuchtigkeit in der Luft verbleibt, sollte man hier auf professionelle Unterstützung setzen, wenn man Estrich ohne Heizung trocknen will. In dieser Jahreszeit wird die Trocknung durch hohe Feuchtigkeit in der Luft und Kälte zusätzlich erschwert. Regen, Frost und Schnee tragen naturgemäß dazu bei, dass sich Trocknungsprozesse im Bau verlängern.

Mit Bautrocknern können Sie die Zeit, die der Estrich ohne Heizung zum Trocknen benötigt, halbieren, sodass die Belegreife oftmals schon nach 28 Tagen hergestellt werden kann.

Wie funktionieren Bautrockner? Nun, einfach gesagt entziehen sie der Umgebungsluft das Wasser, das vom Estrich an die Umgebung abgegeben wird. Durch den Einsatz von Pumpen oder Schläuchen können sie 24 Stunden am Tag durchgängig arbeiten. So können Sie auch ohne Heizung die Feuchtigkeit in den Räumen nachhaltig und kontinuierlich senken und ihren Estrich planmäßig trocknen.

Heizleistung oftmals nicht ausreichend

Übrigens: Selbst wenn bereits eine Heizung installiert ist, kann diese heute insbesondere in Niedrigenergiehäusern oftmals keine ausreichende Heizleistung erbringen, um den Estrich ausreichend und im Zeitplan zu trocknen. Die Wärmeanforderung, die der Estrich für eine vollständige Durchtrocknung hat, übersteigt in der Regel die abrufbare Heizleistung. In diesem Fall und natürlich auch im Winter können Sie eine mobile Heizung einsetzen, die Sie bei uns mieten können. So können Sie Ihre Baustelle noch früher abschließen.

Unsere Geräte bieten Ihnen computergestützte Funktionsheizprogramme, mit denen Sie zuverlässig und effektiv die Belegreife des Estrichs unterstützen können, sodass die folgenden Gewerke frühzeitig an die Arbeit gehen können. Mit dem Einsatz einer professionellen Bauheizung auf einer Baustelle, auf der Sie ohne Heizung arbeiten, beugen Sie außerdem Verzögerungen im Bauplan vor, wenn eisige Winter Baumaterialien, Maschinen, Wände und Böden gefrieren lassen. Unsere mobilen Elektro-Heizzentralen sorgen punktgenau für Ihre Wunschtemperatur.

Der richtige Zeitpunkt entscheidet

Generell schwankt die Trocknungszeit von Estrich sehr stark. Abhängig von der Art des verwendeten Estrichs und dem Hersteller und natürlich davon, mit welchen Mitteln die Trocknung unterstützt wird. Wenn Sie Estrich ohne Heizung und andere technische Hilfsmittel trocknen, rechnen Sie mit einer Trocknungszeit von zehn bis 14 Wochen, bis der Estrich belegreif ist. Zeitangaben wie diese sind aber natürlich immer abhängig davon, wie dick die Estrichschicht ist und welcher Estrich eingebracht wurde. Achten Sie hier immer auf die Herstellerangaben.

Nutzen Sie Bautrockner zur Unterstützung, können Sie die Trocknungsphase ohne Heizung auf etwa drei bis vier Wochen minimieren. Begehbar ist Estrich in der Regel schon nach sieben bis zehn Tagen. Dann ist er aber noch lange nicht so weit, dass er mit dem Fußbodenbelag belegt werden kann. Dies ist erst der Fall, wenn die sogenannte Belegreife erreicht ist. Dann ist der Estrich bis in seine tiefen Schichten durchgetrocknet. Belegen Sie den Estrich zu früh, kann es noch lange Zeit später zu Schäden im Fußbodenbelag und Schimmelproblemen kommen. Die Phase der Trocknung ist also entscheidend und sollte unter keinen Umständen zu kurz sein.

Estrich ohne Heizung nur durch Lüften trocknen

Wenn Sie auf Ihrer Baustelle noch keine Heizung installiert haben und den Estrich nur durch Lüften trocknen möchten – ohne weitere technische Unterstützung – dann kann das zu kostenintensiven und langwierig negativen Folgen führen. Die Feuchtigkeit, die aus dem Estrich entweicht, ist massiv und kann von der Luft irgendwann nicht mehr aufgenommen werden. Das kann im schlechtesten Falle sogar zu tropfnassen Decken und Kondenswasserbildung an den Fenstern und sogar Wänden führen. Dies ist kaum zu kontrollieren und hat Bauschäden wie Schimmel oder Pilze zur Folge. Ohne die Zuhilfenahme von Bautrocknern müssen Sie mit einer etwa mindestens doppelt – manchmal sogar dreimal – so langen Trocknungszeit rechnen. Das ist in der Regel am Ende kostenintensiver als die Kosten für die Miete der Bautrockner, denn solange der Estrich nicht trocken ist, können die anderen Gewerke nicht ans Werk gehen und die Bauzeit verlängert sich erheblich.

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So funktioniert eine Dämmschichttrocknung

Nach einem Wasserschaden kann zwar oberflächlich alles trocken wirken, häufig aber ist dann doch Feuchtigkeit unter den Estrich in die Dämmschicht gelangt. Das Wasser dringt über die Randfugen in diese nicht sichtbare Schicht ein und wird dort vom Dämmmaterial aufgenommen. Dann muss eine Dämmschichttrocknung vorgenommen werden, um spätere Schäden wie die Entstehung von Schimmel oder Pilzen zu vermeiden. Hierbei braucht es unbedingt professionelle Unterstützung und ein Verfahren, das für den Raum, in dem die Dämmschichttrocknung vorgenommen werden soll, geeignet ist. Welches Verfahren für die Trocknung am besten geeignet ist, sollte der Fachmann entscheiden. Bei den meisten Techniken müssen Bohrlöcher in den Estrich gebohrt werden. In manchen Fällen kann die Feuchtigkeit der Dämmschicht auch durch die Randfugen entzogen werden. So oder so sollten Sie sicher gehen, dass die Dämmschichttrocknung mit dem geeigneten Verfahren durchgeführt wird, damit sichergestellt ist, dass keine Feuchtigkeit zurückbleibt. Wir beraten Sie sehr gerne zu den möglichen Verfahren.

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Die richtige Trocknung von Estrichen

Während der Trocknung von Estrichen steht ein Großteil der Baustelle in der Regel mehr oder weniger still. Die nachfolgenden Gewerke können erst dann zum Beispiel mit dem Verlegen des Fußbodenbelags beginnen, wenn der Estrich belegreif ist. Daher ist es Ansinnen des Bauherrn, die Trocknung von Estrichen möglichst schnell abzuschließen. Gleichzeitig gilt es in dieser Phase auch einiges zu beachten, da ansonsten teure Folgeschäden eintreten können. Diese sind unter Umständen erst nach Monaten oder sogar Jahren sichtbar und müssen dann ausgebessert werden. Daher sollten während der Trocknung von Estrichen keine Kompromisse eingegangen werden. Zum einen muss die Temperatur in den betroffenen Räumen stimmen, denn nur ausreichend warme Luft kann die Feuchtigkeit aufnehmen, die aus den Estrichen austritt und an die Luft abgegeben wird. Zum anderen muss die Luft regelmäßig von der Feuchtigkeit wieder befreit werden. Dies ist manuell durch bestimmte Lüftungsintervalle möglich. Vereinfacht wird der Prozess durch den Einsatz von Bautrocknern.

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Fliessestrich trocknen

Fließestrich wird insbesondere dann gerne verwendet, wenn Zeit gespart werden soll oder der Estrich im Zusammenhang mit einer Fußbodenheizung zum Einsatz kommt. Denn er trocknet im Vergleich zu anderen Estricharten schneller und bringt gute Wärmeübertragungs-Eigenschaften mit. Um Fließestrich zu trocknen gibt es – wie bei anderen Estrichsorten – Einiges zu beachten. Insbesondere das richtige Lüften entscheidet darüber, ob der Fließestrich richtig trocknet und im Nachhinein keine Schäden entstehen. Denn wenn die Trocknungsphase nicht korrekt eingehalten wird, es Komplikationen beim Lüften oder mit den Temperaturen gibt oder der Fließestrich zu früh belegt wird, dann drohen im Späteren Folgekosten etwa durch Risse im Bodenbelag oder Feuchtigkeitsschäden wie Schimmel. Daher sollte beim Trocknen von Fließestrich genau auf richtige Zeiten und Konditionen geachtet werden. Auch im Zusammenhang mit der Fußbodenheizung gibt es Einiges zu beachten, denn diese muss mit einem speziellen Aufheizprogramm in Betrieb genommen werden. Am Ende entscheidet die Restfeuchte, ob der Fließestrich belegreif ist.

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